ENSA ist ein Kooperationsprogramm von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren. Das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Auftrag gegebene ENSA-Programm ist Teil der Entwicklungspolitischen Lernwerkstatt ASA. Seit 2012 sind ASA und ENSA in der ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH angesiedelt. ENSA wird in Kooperation mit Nichtregierungsorganisationen durchgeführt, die in verschiedenen Gremien organisiert sind.
ENSA-Beirat
Der zweimal jährlich tagende Beirat, der sich aus Dachverbänden, Ministerien (BMZ und BMFSFJ), SchulvertreterInnen und Förderprogrammen entwicklungspolitischer Bildungsarbeit zusammensetzt, begleitet die Programmentwicklung und -umsetzung. Er fungiert als Diskussionsforum und beratendes Gremium, das dafür Sorge trägt, dass das ENSA-Programm den aktuellen Entwicklungen und Bedürfnissen und Schwerpunkten der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit soweit wie möglich entspricht.
In operativer Kooperation mit NRO (in Form von Arbeitsgruppen, Treffen, etc.) entwickelt ASA Programmgestaltungsvorschläge, stellt diese dem Beirat vor und handelt entsprechend der gemeinsamen Beschlusslage. Die Entscheidungen zur Programmentwicklung werden in Form von Beiratsprotokollen festgehalten.
ENSA-Arbeitsgruppen
Verschiedene an ENSA beteiligte Akteure haben die Möglichkeit, sich in Arbeitsgruppen zu organisieren, um das pädagogische Konzept und aktuelle Themen des Programms zu diskutieren und weiterzuentwickeln.
So entstand etwa Dank der Zusammenarbeit zwischen Nichtregierungsorganisationen und Selminarleiter_innen aus dem Tätigkeitsfeld entwicklungspolitischer Bildungsarbeit und entwicklungspolitischen Jugendaustauschs ein Reader zur Förderung sozial- und bildungsbenachteligter Jugendlicher.
Vom Austausch der Arbeitsgruppen sollen nicht nur das Programm und seine Akteure und Empfänger_innen profitieren, sondern zugleich eine gegenseitige Weiterbildung und Synergieförderung erzeugt werden, die in die jeweiligen Organisationskontexte zurückfließt und eine Qualitätsentwicklung im Feld anregt.
NRO als Kooperationspartner_innen von Schulen
Neben der Zusammenarbeit mit NRO auf der eher strukturellen, programmgestaltenden Ebene in Beirat und Arbeitsgruppen sind NRO dezentral als Kooperationspartner_innen von Schulen eingebunden. Als Kooperationspartner_innen und oft Antragstellende für die Förderung des ENSA-Programms begleiten sie die Schulen längerfristig in ihrer entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Um NRO auf dieser Ebene einen strukturellen Zugewinn durch ENSA zu ermöglichen, ermöglicht ENSA sowohl finanzielle als auch inhaltliche Förderung.
Mit Schulen kooperierende NRO erhalten eine Verwaltungskostenpauschale und die Möglichkeit, ihre Mitarbeitenden – bei ausreichender Grundqualifikation – als Seminarleiter_innen an das ENSA-Programm zu entsenden. Diese Seminarleiter_innen werden für die Begleitung der Schulen finanziell honoriert, und sie werden zudem mit anderen Seminarleitenden vernetzt und durch ENSA-Qualifikationsseminare weitergebildet. Indem ein permanenter Pool von ENSA-Seminarleiter_innen aus verschiedenen Organisationskontexten aufgebaut wird und hier eine durchgängige Qualifizierung erfolgt, wird ein Beitrag zur langfristigen Qualitätssicherung geleistet.
Wenn Sie Interesse an einer Kooperation mit ENSA haben, kontaktieren Sie uns bitte hier.

