Liebe Lehrerinnen und Lehrer,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe NRO-Mitarbeitende,

globales Lernen in der Schule gewinnt in unserer globalisierten Welt immer mehr an Bedeutung. Ein wichtiger Bestandteil des globalen Lernens sind Süd-Nord Schulpartnerschaften von Schulen in Deutschland mit Schulen in Afrika, Asien, La-teinamerika und Südosteuropa.
Viele Lehrerinnen, Lehrer und Schulleitungen setzen sich mit viel Engagement für Schulpartnerschaften mit so genannten Entwicklungsländern ein. Dieses Engagement möchte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit der Umsetzung des Entwicklungspolitischen Schulaustauschprogramms „ENSA“ aktiv unterstützen.
Das ENSA-Programm fördert die Begegnung von Schülerinnen und Schülern aus Deutschland und aus Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa durch finanzielle Unterstützung sowie pädagogische Begleitung von Begegnungsreisen.
ENSA vermittelt den Teilnehmenden einen Einblick in globale Zusammenhänge und bestärkt sie darin, sich langfristig für eine gerechtere Welt zu engagieren.
Durch Begegnungsreisen im Rahmen von ENSA erfahren junge Menschen aus Nord und Süd gemeinsam, wie eng die Lebensbedingungen in Deutschland mit den Lebensbedingungen in unseren Partnerländern zusammenhängen. Schülerinnen und Schüler erwerben vielfältige Kompetenzen und werden dafür motiviert, sich gemeinsam für eine global gerechtere Welt einzusetzen.
Entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen sind wichtige Partner des globalen Lernens in der Schule. Speziell für Süd-Nord-Schulpartnerschaften, die sie vermitteln und mit vielfältigen Angeboten begleiten.
Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Nichtregierungsorganisation kann helfen, die Partnerschaft in der Schulgemeinschaft zu verankern und diese im Unterricht und durch extracurriculare Aktivitäten lebendig zu gestalten. Außerdem bieten Nichtregierungsorganisationen Raum für das Engagement von Schülerinnen und Schülern, das aus den Austauschen entsteht.
Die Zusammenarbeit von staatlicher entwicklungspolitischer Bildungsarbeit, Schulen und Nichtregierungsorganisationen ist für mich ein zentrales Merkmal des ENSA-Programms. Sie ermöglicht einen Lernprozess auf Augenhöhe – zwischen jungen Menschen in Nord und Süd, aber auch zwischen verschiedenen Lern-, Lebens- und Arbeitswelten in Deutschland.
Ich möchte mich bei Ihnen allen für Ihr Engagement im Rahmen von Süd-Nord-Schulpartnerschaften bedanken und lade Sie ein, die Angebote des ENSA-Programms zu nutzen.
Durch direkte Begegnungen wird globales Lernen erfahrbar!
Ihr
Dirk Niebel
Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

